FRAKTION IM VERBAND REGION STUTTGART

Pressemitteilung vom 27. Mai 2019

Grüne werden stärkste politische Kraft in der Region Stuttgart

"Kraftvoll, bescheiden und gemeinschaftlich führen"

Bei der Regionalwahl am 26. Mai 2019 sind die Grünen stärkste Kraft in der Region Stuttgart geworden. Mit 24,28 Prozent liegt die Partei knapp vor der CDU und kommt in der neuen Regionalversammlung auf 22 Sitze, 7 mehr als bei der Wahl 2014.

Ingrid Grischtschenko, Fraktionsvorsitzende, sieht im Wahlergebnis eine Bestätigung des grünen Kurses der vergangenen Jahre: „Die Wählerinnen und Wähler in der Region haben damit ein klares Zeichen für eine deutlich ambitioniertere Klimaschutzpolitik in den Bereichen Verkehr und Flächenplanung gesetzt. Diesen Auftrag nehmen wir Grüne kraftvoll an.“ Gleichzeitig wolle man aber bescheiden bleiben und auf die anderen Parteien in der Regionalversammlung zugehen.

Ihr Stellvertreter, André Reichel, betonte: „Bei aller Verschiedenheit in der Schwerpunktsetzung ist uns Grünen klar, dass es der Region am besten gehe, wenn die politisch Verantwortlichen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zusammenfinden. Wir Grünen wollen deswegen auch gemeinschaftlich führen und bieten allen demokratischen Parteien die Zusammenarbeit an.“

Für Irmela-Neipp Gereke, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin für Stuttgart, ist das Regionsergebnis der Beleg, dass grüne Themen in allen politischen Lagern angekommen seien: „Grün ist heute keine Nische mehr, wir stehen mitten in der Gesellschaft. Regionale Antworten auf den Klimawandel finden und dabei den sozialen Ausgleich im Blick behalten, das ist jetzt die große Aufgabe, vor der alle Parteien in der Regionalversammlung stehen.“ Sie wolle sich auch bei den Wählerinnen und Wählern sowie den vielen unermüdlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern bedanken, so Neipp-Gereke: „Die gestiegene Wahlbeteiligung auf der einen Seite, der große Einsatz an den Wahlständen auf der anderen Seite: das alles hält Demokratie lebendig und sollte alle demokratischen Parteien freuen.“